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FAQ: Wie geht's nach 2007 weiter mit den Domagkateliers? |
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Geschrieben von IG Domagkateliers Presseteam
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Mittwoch, 1. Februar 2006 |
In der Stadt wurden zwei Planungsvarianten diskutiert. In einer gewerblich orientierten Variante blieb nur noch ein Haus (das Atelierhaus 50) für die Künstler direkt an der Autobahn übrig. In der Wohnbau-orientierten Variante gab es dagegen noch Hoffnung auf Erhalt von mehr Ateliers im Bestand (zusätzlich das Atelierhaus 49) und eventuell sogar eigenen Wohnungsneubau für Künstler. Die Interessengemeinschaft Domagkateliers möchte mindestens zwei Atelierhäuser (Haus 49 und 50) im Bestand erhalten. Aus der Stadtverwaltung bekamen wir kürzlich erste Signale, daß dieses Ziel erreicht werden kann. Die Kunstgenossen möchten zusammen mit der Wohnbaugenossenschaft Wagnis eG einen Wohnbau für Künstler und der Künstlerszene Aufgeschlossene schaffen. Auch die Wagnis ist im Kontakt mit den städtischen Stellen und berichtet von viel Zustimmung. Unsere ehrenamtliche Tätigkeit lastet uns sehr aus. Trotzdem sind wir bemüht zu dokumentieren, was bereits erreicht wurde und was noch zu tun ist. Informationen aus der Interessengemeinschaft der Kunstvereine und Einzelmieter der Domagkateliers stehen hier zum download bereit. Eine aktuelle Übersicht über die einzelnen Projekte der Perspektive Domagkateliers 2008 und links dazu gibt es hier.
Kurz:
Aus den verbliebenen 7 werden höchstens 2 Atelierhäuser. Neu dazu kommen höchstens 2 Wohnhäuser.
Es kann aber auch passieren, dass es weniger werden.
Atelierhäuser:
Wenn die von IG Domagkateliers und Stadtverwaltung berechnete
Finanzierung von den Künstlern und der Stadt selbst oder mit Hilfe von
Sponsoren oder Investoren gestemmt werden kann, werden bestenfalls die
Atelierhäuser 49 und 50 im Bestand saniert. Die dann realisierbaren
über 100 Ateliers werden an interessierte Künstler aus dem
Künstlerbestand der bisherigen Künstlerkolonie Domagkateliers (nicht notwendigerweise an die bisherigen Mieter dieser Atelierhäuser!) zu einer
günstigen qm-Miete vermietet (Die IG hat dafür 5 Euro kalt als Schmerzgrenze vorgegeben).
Genossenschaftswohnbau:
Die Kunstgenossen bauen mit der Wagnis eG einen Wohnungsbau
daneben. So könnten 30-100 größtenteils geförderte Wohnungen entstehen.
Künstler mit kleinem Eigenkapital und/oder Wohnförderberechtigung
können hier ihren künftigen Lebensraum selbst gestalten.
Bauträger-Sozialbau:
Eine weitere Gruppe aus den Künstlern, die über kein Eigenkapital
verfügt, kann sich und einem klassischen Bauträger helfen, indem die
Belegung eines von diesem zu bauenden Sozialwohnngsbaues auf dem Gelände schon vor
Erstellung gesichert wird. Vorraussetzung für die dafür notwendige Förderberechtigung ist ausser dem geringen Einkommen ein Wohnsitz in München.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 27. Januar 2007 )
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